Wie Corona unsere Beziehung zu Fotos verändert...

...belegt eine aktuelle Forsa-Umfrage.

Persönliche Fotos...

  • gewinnen an Bedeutung.
  • helfen uns, in Kontakt zu bleiben.
  • dienen als kreativer Zeitvertreib.

Persönliche Fotos helfen den Deutschen durch die Krise

Wie kaum ein Ereignis zuvor hat die Corona-Pandemie unseren Alltag geprägt und verändert. Davon bleibt auch die Fotografie nicht unberührt, die sowohl im Alltag als auch in besonderen Momenten ein fester Bestandteil unserer Leben ist.

Die aktuelle, repräsentative Umfrage von Forsa im Auftrag von Pixum zeigt, wie die Deutschen in Zeiten von Corona fotografieren und welchen Stellenwert die selbst geschossenen Fotos einnehmen.

Durch Social Distancing

Fotos gewinnen an Bedeutung

Einreiseverbote, Lockdowns, Social Distancing - durch die zahlreichen Einschränkungen aufgrund von Corona wurde unser Leben in diesem Jahr auf den Kopf gestellt.

Weil man seinen Liebsten häufig nicht unmittelbar nah sein kann, hat für etwa jeden Dritten (31%) die persönliche Bedeutung von Fotos zugenommen.

Land im Lockdown

2 von 3 beschäftigen sich mit ihren Fotos

Durch die lange Zeit zu Hause sehnen sich die Deutschen nach Abwechslung und Ablenkung. Rund zwei Drittel (65%) nutzen ihre Fotos als kreativen Zeitvertreib.

Dazu zählen vor allem:

  • Betrachten ihrer Fotos (45%)
  • Sortieren von Bildern (27%)
  • Erstellen eines Fotoprodukts, z.B. Fotobuch oder Kalender (11%)

Landschaftaufnahmen nehmen zu

Weniger Fotos von Freunden, Feiern und Urlauben

Die Fotobücher für 2020 werden erheblich andere Motive enthalten als frühere Jahresrückblicke. Seit Corona knipsen die Deutschen weniger Fotos von

  • Feierlichkeiten (-42%)
  • Sehenwürdigkeiten & Urlauben (-37%)
  • oder Freunden (-33%).

Deutlich erhöht hat sich hingegen die Anzahl an Natur-Motiven:

  • Landschaften & Pflanzen (+20%)

Auch hier spiegeln sich Lockdown, Kontakt- und Reisebeschränkungen also deutlich wider.

Trotz Distanz nah sein

Insbesondere Familien bleiben durch Fotos in Kontakt

Aus Rücksicht auf unsere Liebsten ist die physische Distanz untereinander grösser als gewohnt. Um Andere dennoch am eigenen Leben teilhaben zu lassen, verschicken 37% der Deutschen persönliche Fotos an Freunde und Familie.

Jede zweite Familie mit Kindern (52%) nutzt diese Möglichkeit und überbrückt damit die physische Distanz.

Über die Studie

  • Befragungsmethode: systematisches Zufallsverfahren mithilfe des repräsentativen Online-Panels forsa.Omninet (Fehlertoleranz: +/- 3 Prozentpunkte)
  • Anzahl der Teilnehmer/innen: 1.014, Männer und Frauen ab 18 in Deutschland
  • Befragungszeitraum: 13.11.2020 - 17.11.2020
  • Verwendung der Ergebnisse: Sämtliche Ergebnisse und Grafiken der Umfrage dürfen kostenlos genutzt werden. Dabei ist Pixum als Urheber der Umfrage kenntlich zu machen.